Pfeifer startet mit Innovation Hub in Innsbruck durch

Das holzverarbeitende Tiroler Familienunternehmen hat Innovation fest in seiner Gesamtstrategie verankert. Sichtbares Zeichen dafür ist der im Juni 2021 gegründete Innovation Hub. Damit will Pfeifer in den nächsten Jahren die Innovation in der europäischen Holzindustrie weiter ausbauen.

Den neuen Standort in der Bachlechnerstraße hat Pfeifer bewusst vom Tagesgeschäft an der Firmenzentrale in Imst getrennt, um die Beschäftigung mit innovativen Themen zu fördern. An der gemeinsamen Adresse mit der Firma MPreis steht die Tür jedoch für alle Unternehmensangehörigen sowie für weitere Netzwerkpartner offen. „Im Hub wollen wir uns mit neuen Technologien, Startups und Trends auseinandersetzen, Potenziale identifizieren und diese zielstrebig verfolgen. Alleine können wir dieses Ziel nicht erreichen. Vielmehr möchten wir Brücken bauen und Innovation mit allen MitarbeiterInnen gemeinsam leben“, berichten Ewald Franzoi, CFO Pfeifer, und Innovationsleiter Johannes Oberdanner.

Professionelles Trendscouting

Nach einer Aufbauphase besteht das Team im Innovation Hub aktuell aus fünf MitarbeiterInnen. Neben dem erfahrenen Manager und top vernetzten Innovations-Experten Johannes Oberdanner decken vier Innovation-ManagerInnen unterschiedlichste Kompetenzen ab, von Produktentwicklung, Produktmanagement und Marketing über Prozess-, Projektmanagement bis hin zu Digitalisierung und Vertrieb. Ihre Aufgabe ist es, Projekte rund um die Themen Service-, Geschäftsmodell oder Produktinnovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette Holz zu initiieren und koordinieren. Vor allem die im Zuge der Strategiearbeit definierten Suchfelder „Bauen und Wohnen der Zukunft“ sowie „Holz als Rohstoff und CO2-Speicher“ geben den Entscheidungsrahmen vor. Dabei arbeitet das Hub-Team eng mit anderen Abteilungen der Pfeifer Gruppe und externen Partnern zusammen und greift Impulse aus Kunden-Feedback auf.

Timber Valley als große Vision

„Wir möchten ein Ökosystem schaffen mit dem Hub als Zentrum in Innsbruck, an das viele andere Organisationen anschließen können. Unser Ziel lautet, tragfähige Netzwerke mit Universitäten, Startups, Acceleratoren, Inkubatoren und Corporate Ventures aufzubauen“, erklärt Johannes Oberdanner. Damit könne man langfristigen und nachhaltigen Mehrwert nicht nur für Pfeifer-Kunden schaffen. Auch gesamtgesellschaftlich kommt dem Rohstoff Holz und der Holzverarbeitung eine Schlüsselrolle zu, um den Umbau des Bau- und Energiesektors und somit die Klimawende zu ermöglichen.

Plattform zum interdisziplinären Austausch

Neue Technologien, optimierte Produkte und eine gesicherte Rohstoffversorgung werden daher künftig über Unternehmenserfolg sowie ökologischen Impact der Branche entscheiden. Ewald Franzoi über die Vorreiterrolle von Pfeifer: „Als erstes Unternehmen der Holzindustrie mit eigenem Innovation Hub etablieren wir eine Plattform zum interdisziplinären Austausch über wichtigen Fragen des Potentials unseres Rohstoffs Holz im Zusammenhang mit der Klimakrise. Wir glauben daran, dass mit Holz die Zukunft trotz aller Herausforderungen gut werden kann.“

Zur Pfeifer Group

Die Pfeifer Group zählt zu den traditionsreichsten und wettbewerbsstärksten Unternehmen der europäischen Holzindustrie mit 2.100 MitarbeiterInnen an derzeit acht Standorten in Österreich, Deutschland und Tschechien. Der Firmensitz des familiengeführten Konzerns befindet sich in Imst (Tirol/Österreich). Rund 4 Mio. Festmeter Holz werden jährlich in den vollintegrierten Sägewerken der Gruppe eingeschnitten und entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu Schnittholz und Hobelware, Betonschalungsplatten, Schalungsträgern, Brettsperrholz (CLT), Brettschichtholz, verleimten Massivholzplatten sowie Palettenklötzen, Briketts, Pellets und Biostrom verarbeitet. Exportiert wird in 90 Länder weltweit, rund 90 % des Umsatzes macht Pfeifer jedoch in den europäischen Kernmärkten. 

Pfeifer startet mit Innovation Hub in Innsbruck durch
Das Pfeifer Innovationsteam ist nun komplett: Leiter Johannes Oberdanner, Karolin Riedel, Michael Fink, Linda Wawrzyniak und Robert Eller (v.l.).

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