Zukunftsfit mit alternativen Energieformen

Während der Rest der Welt um Öl und Gas bangt, haben die, die sich rechtzeitig Gedanken gemacht haben, jetzt einen Vorsprung.

Nach sechs Jahren Forschung und einem Investitionsvolumen von 13 Millionen Euro – die Hälfte davon gefördert – ging Europas größte Single-Stack-Elektrolyseanlage zur Wasserstoffproduktion in Völs vor rund einer Woche in Betrieb. MPreis setzt damit sowohl ein Zeichen für den Umweltschutz als auch einen Schritt in Richtung Unabhängigkeit von fossiler Energie.

Mit dem Wasserstoff soll demnächst nämlich nicht nur Prozesswärme für die Backöfen produziert, sondern auch die Lkw-Flotte angetrieben werden. Der Ersatz von fossilem Treibstoff durch selbstproduzierte Energieträger werde sich laut Perwög nicht nur auf betriebswirtschaftlicher Ebene auszahlen: „Über die Wertschätzung der Kunden für solche Umweltschutzmaßnahmen wird das positive Image unseres Unternehmens gestärkt.“

Dieses Potenzial haben auch andere erkannt, denn im Bereich Wasserstoff ist MPreis nicht der einzige Player: Ebenso arbeiten etwa die TIWAG und die Zillertalbahn an zukunftsfitten Lösungen. Und die wird es brauchen, wenn Tirol bis 2050 – oder in Zeiten wie diesen besser noch früher – energieautonom werden will. Die Voraussetzung dafür sei laut Perwög definitiv gegeben, denn „wir sind gesegnet mit viel Wasserkraft und viel Sonne.“

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Zukunftsfit mit alternativen Energieformen
Das Potential von Wasserstoff ist vor allem in der heimischen Industrie groß.

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