Tiroler Wirtschaft hat 2021 Forschungsturbo gezündet!

Der aktuelle Jahresbericht der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) zur aktuellen Förderstatistik zeigt einen stark steigenden Anteil Tirols bei den Förderungsgeldern der FFG. Waren es 2020 noch 31,9 Millionen stiegen die Förderungsgelder im Jahr 2021 auf 46,3 Millionen Euro. Das zeigt deutlich, dass die Tiroler Industrie gerade in der Corona-Zeit Forschung und Entwicklung forciert und sich auch damit zukunftsfit macht. Der Schwerpunkt der angesprochenen Förderungsprogramme liegt bei Produktion, Energie, Umwelt und Life Sciences.

Technik und Innovation als Antwort auf Krisen und Klimawandel

Die Industriellenvereinigung Tirol weist seit Jahren darauf hin, dass die Forschungsquote in Tirol steigen muss. Nach den letzten verfügbaren Zahlen für Tirol aus dem Jahr 2019 wurden insgesamt 1.026,1 Mio. Euro, davon 516,6 Mio. Euro im Unternehmenssektor, für Forschung und experimentelle Entwicklung aufgewendet. Die F&E-Quote lag 2019 mit 2,82 % unter dem Bundesschnitt von 3,13 %. Die aktuellen Zahlen der FFG sind für die IV ein Hinweis, dass die Richtung stimmt und auch die Landespolitik die richtigen Schwerpunkte setzt. „Die FFG-Zahlen zeigen die Dynamik unserer Tiroler Industrie, die den größten Teil der F&E Ausgaben der Unternehmen bestreitet. Die großen Herausforderungen - von der Digitalisierung bis zum Klimawandel - sind schließlich nur bzw. jedenfalls sehr umfassend mit Innovation zu bewältigen“, stellt Präsident Dr. Christoph Swarovski, fest. Die IV-Tirol fordert in ihrem aktuellen Grundsatzpapier zu F&E daher - zur besseren Unterstützung der Unternehmen durch das Land - die Einrichtung einer Forschungskoordinationsstelle, wie in anderen erfolgreichen Bundesländern.

Tiroler Wirtschaft hat 2021 Forschungsturbo gezündet!

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